Über den Blog / Kontakt

Mein Blog konzentriert sich auf zwei wichtige Fragen:

Wieso verstehen die meisten Diabetiker*innen ihre Krankheit zwar gut, scheitern aber im täglichen Leben an den kleinsten Vorsätzen?
Und – was ebenso wichtig ist – wie können sie das ändern, ohne dass die Krankheit einen so grossen Platz einnimmt oder einem das gute Leben verdirbt?

Ich untersuche diese Fragen mit einer Kombination aus persönlichen Experimenten, Literaturrecherchen und ungerechtfertigtem Selbstvertrauen beim Philosophieren.
Diese Suche motiviert mich, weil ich weiss, dass mein Leben mit gut eingestelltem Diabetes besser ist, und weil ich möchte, dass das so viele Diabetiker*innen wie möglich auch von sich sagen können. Ich habe keine endgültigen Antworten auf die meisten Probleme. Dieser Blog reflektiert eigene Erfahrungen, die meine Lebensqualität als Diabetikerin stark verbessert haben. Es handelt sich nicht um medizinische Information, dafür bin ich nicht qualifiziert. Bei Inhalten, die aus wissenschaftlichen Publikationen stammen habe ich die Quellen angegeben, aber ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder korrekte Auswahl.

Idee Nr. 1: Es gibt sie – die Gamechanger!

Im täglichen Leben mit dem Diabetes kann man vieles falsch machen…. aber auch sehr vieles richtig! Darauf will ich mich konzentrieren: ich nenne die wichtigsten Aktivitäten „Diabetes-Gamechanger“. Ein sogenannter „Gamechanger“ ist z.B. im Sport oder in der Technologie ein einzelner Spieler oder eine Methode, die den Ausgang des Spiels oder Ergebnisses ausserordentlich stark beeinflussen.

Die „Diabetes-Gamechanger“ sind Aktivitäten oder Handlungsweisen, bei denen ich davon ausgehen kann, dass sie mir immer massiv guttun. Sie brauchen meist etwas Vorbereitung, etwas Routine, aber wenn sie sich mal eingespielt haben, läuft es wie am Schnürchen.

Idee Nr. 2: Routinen, Checklisten und eine aktive Fehlerkultur helfen, den Diabetes so gut wie möglich unter Kontrolle zu kriegen

Beim Recherchieren und Schreiben wurde mir bewusst, wie wichtig gut abgestimmte Routinen und Systeme sind, um meine Bemühungen für eine gute Blutzuckereinstellung zu unterstützen. Disziplin und Willenskraft allein reichen bei weitem nicht aus, einen Diabetes gut zu managen. Aber es gibt viele Tricks, die helfen, den Diabetes-Stress radikal zu reduzieren.

Idee Nr. 3: Mehr wissen = besser verstehen.

Tipps und Tricks bezüglich Diabetesmanagement kann man überall finden. Die medizinischen Zusammenhänge dieser Stoffwechselerkrankung sind jedoch kompliziert. Die Literaturrecherchen sind sogar für mich als Medizinerin und Forscherin oft schwierig, verzweigt und manchmal widersprüchlich. Ich will aber bei bestimmten Themen in die wissenschaftliche Tiefe gehen. So kann ich erklären, weshalb es sinnvoll sein kann, sich an vorgeschlagene Massnahmen zu halten.

Es wird nämlich einfacher, sich an Regeln zu halten, wenn man genau versteht, weshalb man das tun soll.

Kontakt

Ich bin meist schwierig zu erreichen. Für diesen Blog habe ich keine allgemeine E-Mail-Adresse und ich benutze keine sozialen Medien. Ich freue mich aber über Kommentare zu jeweiligen Blogposts und über daraus entstehende Dialoge. Im Folgenden finden Sie die Möglichkeit, wie Sie mich erreichen können, zusammen mit einigen relevanten Anweisungen.

Interessante Links

Eines der Dinge, die ich am Bloggen liebe, ist, dass meine Leser mir Links zu Artikeln, Büchern, Interviews usw. schicken, von denen sie denken, dass sie mich interessieren könnten. Hier finde ich eine Menge meines besten Materials. Bitte schicken Sie diese an interessant@diabetes-blog.org

Übrigens: Ich weiss diese Hinweise wirklich zu schätzen. Aus Zeitgründen werde ich jedoch normalerweise nicht antworten.

Medien-Anfragen

Anfragen für Vorträge, sowie Zitatanfragen oder mit dem Blog zusammenhängende Medienanfragen können ebenfalls an interessant@diabetes-blog.org geschickt werden. Gerne werde ich mir für eine Antwort Zeit nehmen.